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Aktuelles

 






Pestizidrückstände in Gemüse aus Thailand

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2009 musste jede fünfte der 126 von uns untersuchten Gemüseproben aus Thailand beanstandet werden. Darunter befanden sich vier, welche wegen den hohen Rückstandskonzentrationen nicht mehr zum Verzehr geeignet waren. In einem dieser Fälle waren 6.6 mg/kg des Nervengifts Dicrotophos in Chinakohl nachweisbar. Der Verzehr einer grossen Menge eines derart belasteten Chinakohls kann bei empfindlichen Personen möglicherweise bereits Effekte auslösen.

Die vielen Beanstandungen thailändischer Gemüseproben beruhen darauf, dass viele alte, akut toxische Wirkstoffe unsachgemäss verwendet werden. Diese sind in Europa und der Schweiz schon lange verboten oder stark eingeschränkt worden. Gemüse aus der Schweiz und der EU ist höchst selten als nicht verzehrsfähig zu beurteilen.
 

Auch die EU hat die problematische Rückstandssituation bei Gemüse aus Thailand festgestellt. Mit der Verordnung 669/2009 wurde deshalb veranlasst, dass seit dem 25.1.2010 jede zweite Lieferung von Yard Long Beans, Auberginen sowie Kohlgemüse (wie Chinakohl, Brokkoli, Pak Choi oder Choisum) an den EU-Grenzen amtlich auf Pestizidrückstände untersucht werden muss. 

 

 

Die EU will damit verhindern, dass derart stark belastete Ware nach Europa importiert wird.

Als Konsequenz der häufigen Beanstandungen und insbesondere auch um zu überprüfen, ob in der EU nicht-konforme Ware nun vermehrt in die Schweiz gelangt, wird die Kontrollfrequenz bei diesen Importprodukten auch bei uns weiterhin hoch gehalten.


   

 Thai_Gemüse.JPG

Bei uns weniger bekannte Gemüsesorten wie Wasserspinat (Ipomea aquatica) werden in Asialäden angeboten.





18. Februar 2010


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