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Trinkwasseruntersuchungen
Mit rund 6000 untersuchten Proben pro Jahr ist Trinkwasser nicht
nur das wichtigste, sondern auch das am besten untersuchte Lebensmittel.
Die chemischen Untersuchungen des Wassers geben Auskunft über
die Zusammensetzung, beispielweise über den Härtegrad
und allfällige Verunreinigungen mit natürlichen oder anthropogenen
Stoffen (z.B. Nitrat). Die Analysen geben auch Hinweise über
die Herkunft des Wassers. Besonders wichtig sind die mikrobiologischen
Untersuchungen. Krankheitskeime können sehr leicht über
das Wasser verbreitet werden. Erfreulicherweise werden die meisten
Verschmutzungen erkannt und Sanierungsmassnahmen angeordnet, bevor
Erkrankungen auftreten. Erhöhte Gesamtkeimzahlen zeigen eine
zweifelhafte Wasserqualität an, das Vorkommen von Escherichia
coli, Keime, die nur im menschlichen oder tierischen Darm vorkommen,
weisen auf Verunreinigungen mit Fäkalien hin. Wenn es trotzdem
zu Verschmutzungen kommt, müssen allenfalls Teile einer Trinkwasserversorgung
ausser Betrieb genommen werden. Im Bedarfsfall werden Abkochvorschriften
für das als Lebensmittel genutzte Wasser erlassen.
Badewasser
Das Kantonale Labor kontrolliert regelmässig die Wasserqualität
der öffentlich zu-gänglichen Bäder, seien das Hallenbäder,
Lehrschwimmbecken, Therapiebäder in Spitälern oder im
Sommer Freibäder.
Die Bäder in der Stadt Zürich werden von der Stadtverwaltung
selbst überprüft. Unter der Kontrolle des Kantonalen Labors
stehen auch die öffentlichen Badestellen an natürlichen
Gewässern. Die Ergebnisse der Untersuchungen, die in den letzten
Jahren nie zu Bedenken Anlass gaben, werden jeweils zu Beginn der
Badesaison veröffentlicht. |
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Entnahme einer Trinkwasserprobe an einem Laufbrunnen.
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Entnahme einer Trinkwasserprobe in einer Wasserversorgung. |
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Entnahme einer Badewasserprobe.
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