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Portrait > Rundgang 7/10

 






Trinkwasser und Badewasser

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Trinkwasseruntersuchungen
Mit rund 6000 untersuchten Proben pro Jahr ist Trinkwasser nicht nur das wichtigste, sondern auch das am besten untersuchte Lebensmittel.

Die chemischen Untersuchungen des Wassers geben Auskunft über die Zusammensetzung, beispielweise über den Härtegrad und allfällige Verunreinigungen mit natürlichen oder anthropogenen Stoffen (z.B. Nitrat). Die Analysen geben auch Hinweise über die Herkunft des Wassers. Besonders wichtig sind die mikrobiologischen Untersuchungen. Krankheitskeime können sehr leicht über das Wasser verbreitet werden. Erfreulicherweise werden die meisten Verschmutzungen erkannt und Sanierungsmassnahmen angeordnet, bevor Erkrankungen auftreten. Erhöhte Gesamtkeimzahlen zeigen eine zweifelhafte Wasserqualität an, das Vorkommen von Escherichia coli, Keime, die nur im menschlichen oder tierischen Darm vorkommen, weisen auf Verunreinigungen mit Fäkalien hin. Wenn es trotzdem zu Verschmutzungen kommt, müssen allenfalls Teile einer Trinkwasserversorgung ausser Betrieb genommen werden. Im Bedarfsfall werden Abkochvorschriften für das als Lebensmittel genutzte Wasser erlassen.

Badewasser
Das Kantonale Labor kontrolliert regelmässig die Wasserqualität der öffentlich zu-gänglichen Bäder, seien das Hallenbäder, Lehrschwimmbecken, Therapiebäder in Spitälern oder im Sommer Freibäder.

Die Bäder in der Stadt Zürich werden von der Stadtverwaltung selbst überprüft. Unter der Kontrolle des Kantonalen Labors stehen auch die öffentlichen Badestellen an natürlichen Gewässern. Die Ergebnisse der Untersuchungen, die in den letzten Jahren nie zu Bedenken Anlass gaben, werden jeweils zu Beginn der Badesaison veröffentlicht.


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Entnahme einer Trinkwasserprobe an einem Laufbrunnen.


Entnahme einer Trinkwasserprobe in einer Wasserversorgung.


Entnahme einer Badewasserprobe.


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